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Klimaschutz in KerpenKLiK Klimainitiative Kerpen
Global denken - Lokal handeln

Die Kolpingstadt Kerpen hat sich dem Klimaschutz verpflichtet und möchte mit ihrem Engagement globale Verantwortung auf lokaler Ebene umsetzten. Mit dem Ziel, die CO2-Emissionen auf dem Stadtgebiet um 30% bis 2030 und um 80% bis 2050 gegenüber 2016 zu reduzieren, sollen die Ziele der Bundesregierung tatkräftig unterstützt werden. Außerdem verfolgt die Kolpingstadt das Ziel, den gesamten Endenergiebedarf der Stadt bis 2030 um 20% und bis 2050 um 40% gegenüber 2016 zu senken. 

Dazu bedarf es der Hilfe aller: der Bürger:innen - im alltäglichen Leben, als Verkehrsteilnehmer:in, Hausbesitzer:in oder Arbeitnehmer:in - aber auch der Industrie und des Gewerbes.


Handlungsgrundlage

2017 hat die Kolpingstadt Kerpen für das Stadtgebiet ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Das Klimaschutzkonzept baut auf einer fortschreibbaren Energie- und CO2-Bilanz auf, die zur Schwachstellenanalyse und Ermittlung von Verbesserungspotenzialen genutzt wurde.

In Zusammenarbeit mit örtlichen Akteuren wurden folgende fünf Handlungsfelder identifiziert:

  • Nutzung erneuerbarer Energien
  • klimagerechte Stadtentwicklung
  • private Haushalte
  • Öffentlichkeitsarbeit und Bildung
  • klimafreundliche Mobilität

Zur Erreichung der Ziele wurde daraufhin in mehreren Workshops ein zielgruppenspezifischer Katalog mit 23 Maßnahmen erarbeitet, dessen Umsetzung im März 2018 einstimmig im Stadtrat beschlossen wurde. Der Umsetzungsprozess wird durch die im September 2019 eingestellte Klimaschutzmanagerin koordiniert und fachlich unterstützt.

Hier finden Sie das Klimaschutzkonzept der Kolpingstadt Kerpen zum Download: 

Integriertes Klimaschutzkonzept

Weitere Informationen zum Erarbeitungsprozess finden Sie hier.


Die Erstellung und Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzepts wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert.


Aktivitäten und umgesetzte Maßnahmen

Kommunale Gebäude - Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die Kolpingstadt Kerpen hat bisher an einer Vielzahl kommunaler Gebäude energieeffiziente Baumaßnahmen durchgeführt. Zu den Maßnahmen gehören u.a. der Einsatz von Blockheizkraftwerken und von Luft-Wärmepumpen, der Einsatz von Pelletheizkesseln und der Einsatz von Regenwasser für die Toilettenspülung. An zahlreichen städtischen Gebäuden wurden außerdem bereits Photovoltaikanlagen installiert, die durch die Produktion von „sauberem Strom“ ebenfalls einen Beitrag zur Minderung der Luftbelastung leisten. Mehr

Ein Energiebericht, der alljährlich erstellt wird, spiegelt den Energiestandard der öffentlichen Liegenschaften wider. Mehr

Straßenbeleuchtung

LED-Leuchtmittel haben sich in den letzten Jahren als eine Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz etabliert. Dank dieser können Energieeinsparungen von über 80 Prozent gegenüber herkömmlichen Leuchten erzielt werden. Die Kolpingstadt Kerpen hat bereits 2016 mit dem Umbau der Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technik begonnen. Der Stromverbrauch reduziert sich je ausgetauschtem Leuchtmittel um rund 83 Prozent. Ziel ist es, die Straßenbeleuchtung der Kolpingstadt Kerpen bis zum Jahr 2022 im vollen Umfang erneuert zu haben. In neuen Erschließungsgebieten wird ausschließlich LED-Technik geplant und verbaut.

Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage

2012 ging eines der größten Projekte zur Energiewende der Kolpingstadt Kerpen in Betrieb. Am Immissionsschutzwall der Hambachbahn bei Buir wurde auf 17.000 qm eine zwei Kilometer lange Photovoltaikanlage errichtet. Die Anlage erzeugt mit ihren 8.500 Solarmodulen jedes Jahr rund 1,9 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom, der ins Netz eingespeist wird. Mehr

Mobilitätsmanagement

Seit dem Jahr 2012 ist die Stadt Kerpen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise e.V. (AGFS). In einem über sechs Jahre dauernden Prozess wurden die wesentlichen Teile eines erarbeiteten und politisch beschlossenen Radverkehrskonzeptes zwischenzeitlich umgesetzt. Im Jahr 2018 erfolgte die Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes in Form eines "Mobilitätsprogrammes 2025", welches vom Stadtrat einstimmig beschlossen wurde. Mit Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Kerpen erhofft sich die Stadt mittelfristig eine spürbare Verschiebung des Modal-Split in Richtung höherer Radverkehrsanteile zu Lasten des motorisierten Individualverkehrs. Mehr

Mit dem neuen Bahnhofsgebäude in Kerpen-Horrem ist außerdem Deutschlands erstes klimaneutrales Bahnhofsgebäude entstanden.

Strukturwandel

Klimaschutz ist eine wichtige Komponente und Treiber des Strukturwandels. Informationen zu den Strukturwandelprojekten der Kolpingstadt Kerpen finden Sie hier.


Externe Links