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Nach Gebrauch zurück - Rückgabe von Batterien

Damit ausgediente Akkus und Batterien nicht mehr achtlos in der Mülltonne landen, hat die Bundesregierung die Rückgabe und Verwertung verbrauchter Batterien durch die Batterieverordnung geregelt.
Batterie

Denn alle Batterien werden zum Problem, wenn ihnen der Saft ausgeht. Von der Autobatterie bis zur Knopfzelle machen sie Sorgen beim Ent­sorgen. Aus diesem Grunde ist 1998 die Verordnung über die Rücknahme und Entsorgung von Batterien und Akkumulatoren, kurz: Batterieverordnung, in Kraft getreten.
Ziel der Verordnung ist es, alte Batterien und Akkus aus dem Hausmüll herauszuhalten und einer geordneten, schadstoffgerechten Entsorgung zukommen zu lassen.

Die Entsorgung:

  • Der Verbraucher ist gesetzlich verpflichtet, alte Batterien an eine dafür eingerichtete Rücknahmestelle des Handels zurückzugeben!
  • Alle Händler, die Batterien oder Akkus verkaufen, müssen diese in der Verkaufsstelle oder deren unmittelbarer Nähe kostenlos zurücknehmen. Dies gilt unabhängig von Marken, Kennzeichnung und Aufschrift – auch wenn keine neuen Batterien gekauft werden. Die Batterieverordnung schafft somit für alle Nutzer eine ortsnahe, bequeme und kostenfreie Entsorgungsmöglichkeit. Der Hausmüll ist für die schadstoffhaltigen Energiespender tabu!
  • Die Händler müssen Annahmestellen einrichten. Allerdings müssen die Vertreiber nur die Typen zurücknehmen, die sie auch im Sortiment führen. Das heißt, Geschäfte, die keine Kopfzellen führen, müssen diese auch nicht zurücknehmen. Vom Handel werden die ausgedienten Batterien einer Wiederverwertung oder umweltgerechten Beseitigung zuführen.
  • Darüber hinaus können Batterien auch beim Schadstoffmobil und bei Haus Forst abgegeben werden.
  • Für Autostarterbatterien wird beim Neukauf ein Pfand von 7,50 € erhoben, das bei Rückgabe der Batterie erstattet wird. Der Verkäufer kann darüber hinaus auch eine Pfandmarke ausgeben und die Erstattung mit der Rückgabe der Pfandmarke verbinden. Sie können1 - 2 ausgediente Autobatterien aber auch gegen ein Entgelt bei Haus Forst oder beim Schadstoffmobil abgeben.

Tipp für den Verbraucher:

Das Gerede von "umweltfreundlichen Batterien" ist Unsinn. Die beste Lösung ist keine Batterien zu benutzen!
Es sollte kein Problem sein, beispielsweise die Armbanduhr oder das Spielzeugauto und vieles mehr, aufzuziehen. Wenn Strom gebraucht wird, dann sollte er nach Möglichkeit direkt aus der Steckdose bezogen werden. Dies lohnt sich auch in finanzieller Hinsicht: Die Kilowattstunde aus der Steckdose kostet ca. 0,16 €, aus der Batterie dagegen rund 311,00 €! Falls ein netzunabhängiger Betrieb unabdingbar ist, sind Solarzellen die beste Wahl. Wenn auch die nicht helfen können, verbleiben nur noch Akkus oder eben Batterien, wobei die Entscheidung zwischen Akku (Nic­kel/Kadmium, Nickel/Metallhydrid) oder cadmium-/quecksilberfreien Batterien vom Einsatzzweck abhängt.

Bedenken Sie immer: Batterien befinden sich in allen Dingen, die auf Knopfdruck Bewegungen oder Töne von sich geben, z. B. in Kinderspielzeug, in Grußkarten, die beim Auf­klappen eine Melodie spielen, in Gameboys, Fernbedienungen, Uhren und vielem mehr.

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